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Die sehr guten Beziehungen zwischen den beiden Tuttlinger Bildungseinrichtungen führten zu der Kooperation:
Hartwig Hils, Schulleiter der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, und die Professoren Peter Anders, Studiendekan von Industrial Virtual Engineering, sowie Siegfried Schmalzried, Studiendekan von Industrial Manufacturing, beschlossen als erste Maßnahme die Durchführung des Hammer-Praktikums.
Die Theorie wird zur Praxis
Studierende mit einer gewerblichen Ausbildung haben in Fächern, wie zum Beispiel Elektrotechnik, Werkstofftechnik oder Konstruktion, meist einen Wissensvorsprung. Die angehenden Ingenieure und Ingenieurinnen ohne Vorkenntnisse in der Metallbearbeitung erhalten mit der praktischen Erfahrung in der Werkstatt einen ersten Einblick in die Metallverarbeitung. Das Niveau kann somit zumindest leicht angeglichen, die Vorstellungskraft optimiert werden.
„Uns hat das Spaß gemacht!“
Der Kurs war auf 15 Teilnehmer begrenzt und hatte einen Umfang von zwei Tagen à 20 Schulstunden. Die Studierenden kamen dabei aus allen vier Studiengängen – Industrial MedTec, Manufacturing, Virtual Engineering und Systems Design – wobei sechs Frauen das Angebot wahrnahmen. Florian Reck, Lehrer an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, wies die Studierenden in Sachen Metallverarbeitung ein. Ina Müller studiert Industrial MedTec im 1. Semester und hat den Kurs belegt: „Das Praktikum hat mir gezeigt, wie Theorie und Praxis zusammenhängen. Wir konnten die Maschinen sehen und Herr Reck hat uns gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, Metalle und Materialien zu bearbeiten. Das hat uns sehr viel Spaß gemacht!“
Die praktische Einführungsveranstaltung an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule wird vom Hochschulcampus Tuttlingen für die Studierenden künftig regelmäßig angeboten. Weitere Informationen zu den Studienangeboten unter
www.hfu-campus-tuttlingen.de/studiengaenge.

Der erste Kurs des Praktikums.
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