SPURWECHSEL
Sie suchen eine Alternative zum Studium?
Für Studenten mit Schwierigkeiten im Studium, die aber den Mut für einen Studienabbruch nicht aufbringen, weil sie keine akzeptable Alternative zum Studium sehen, haben wir ein spezielles Konzept entwickelt: Spurwechsel mit Perspektive statt Studienabbruch!

  • In 3 Jahren + 1 Praxisjahr Staatlich gepr. Technikerin/Techniker C.A.E.
  • attraktive Vergütung
  • Ausbildung mit Perspektive in einer der zahlreichen global agierenden    
    Hightech-Betriebe in der Region Tuttlingen oder in Firma in Baden-Württemberg
  • Zusatzangebote: Technisches Englisch, Chinesisch, Anerkennung der Technikerarbeit usw.

Ausbildungsstart: September 2014

Bei der Ausbildungsplatzsuche unterstützen wir gerne alle Interessentinnen und Interessenten.

Sie suchen eine Alternative zum Studium?


Info-Flyer (Download )

Schule
Der Landkreis Tuttlingen mit der zweit-höchsten Industriedichte in Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftsstärksten Regionen im Bundesgebiet und ist in verschiedenen Bereichen führend im internationalen Wettbewerb.
In den Bereichen Wirtschaftsdynamik und berufliches Lernen wurde dem Landkreis Tuttlingen in mehreren Studien eine Spitzenposition in Deutschland attestiert.
Über 400 Medizintechnikunternehmen mit rund 8.000 Beschäftigten arbeiten in Europas größtem Medizintechnikcluster an innovativen chirurgischen Instrumenten und modernsten Implantattechnologien. Die großen und zahlreichen kleineren Unternehmen der Medizintechnikbranche, der Lebensmittel- und Genussmittelherstellung, des Maschinenbaus und aus dem unter-nehmensorientierten Dienstleistungs-bereich machen Tuttlingen zu einer vitalen Stadt mit rund 21.000 Arbeits-plätzen und gesunden Strukturen.
Der Hochschulcampus Tuttlingen ist ein Gewinn für die Wirtschaftsregion. Am Hochschulcampus Tuttlingen wird das Konzept der „Public Private Partnership (PPP)“ gelebt: Hier wird eine neue und in dieser Art bundesweit einmalige Form der Kooperation Hochschule/Wirtschaft/Staat vollzogen.

 
Text und Bilder : H. Hils
   
Mit dem „Techniker dual“ auf die Erfolgsspur – „Spurwechsel“ als Alternative zum Studium
Spurwechsel
Prof. Dr.-Ing. Peter Anders, Hartwig Hils, Alexander Fritz, Thomas Albiez, Landrat Stefan Bär
(Sarah Honold)

Landrat Stefan Bär, IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez, Hartwig Hils, Leiter der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, Prof. Dr.-Ing. Peter Anders vom Hochschulcampus Tuttlingen und Bildungsberater Alexander Fritz trafen sich am Donnerstag dieser Woche in der Mediathek der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen, um im Rahmen eines Pressegesprächs ihr neues, gemeinsames Projekt „Spurwechsel“ vorzustellen.

„Wir bieten den Studenten, für die das ursprünglich gewählte Studium doch nicht das Richtige war, eine interessante Alternative, ohne dass sie ihre technischen Interessen aufgeben müssen und gleichzeitig noch Karrierechancen in einer wirtschaftlich hoch interessanten Region“, so Landrat Stefan Bär. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der Hochschulcampus Tuttlingen, die Berufsschulen und der Landkreis Tuttlingen als Schulträger haben gemeinsam das Konzept „Techniker dual“ entwickelt, um auf der einen Seite jungen Leuten eine attraktive Alternative zum Studium zu bieten und auf der anderen Seite dem zunehmenden Fachkräftemangel in der Region zu begegnen.

Mit der Initiative „Techniker dual – Spurwechsel“ kann ein Studienabbruch in eine Chance mit attraktiver Perspektive verwandelt werden. Konkret sieht der Techniker dual 2 Jahre Ausbildung als Industriemechaniker in einem Unternehmen, 1 Jahr Fachpraxis als Facharbeiter und anschließend ein Jahr (statt zwei Jahre) Technikerausbildung vor. Anders als an der Hochschule müssen sich die Studenten beim Spurwechsel auch um finanzielle Fragen nicht so viele Gedanken machen. In den ersten beiden Jahren erhalten sie eine Ausbildungsvergütung. Während des Fachpraxisjahres bekommen sie einen vollen Facharbeiterlohn. „ Wir haben in der gesamten Region jährlich rund 600 Studienanfängerplätze. Ein Drittel der jungen Leute brechen dieses Studium ab, obwohl sie eine hohe technische Vorliebe haben. Für diese Studenten ist der „Techniker dual“ ein tolles Angebot, um doch noch an ihr berufliches Ziel zu gelangen“, so Prof. Dr.-Ing. Peter Anders.

Die meisten Betriebe in der Region Tuttlingen sind international ausgerichtet, deswegen ist in der Ausbildung und der Technikerschule das Fach Technisches Englisch ein wichtiger Schwerpunkt, zudem wird Chinesisch als Wahlfach angeboten. „In unserem Konzept werden Fachhochschule/Abitur und die bisherigen Studienleistungen anerkannt“, so Hartwig Hils.

Nicht zufällig ist das Projekt „Spurwechsel“ im Landkreis Tuttlingen, einer der wirtschaftsstärksten Regionen in Baden-Württemberg, angesiedelt. Unternehmen, die mit innovativen Produkten erfolgreich auf dem Weltmarkt agieren, brauchen unabhängig von ihrer Größe zur Sicherung ihrer Leistungsfähigkeit gut ausgebildete und qualifizierte Nachwuchskräfte. Angesichts sinkender Auszubildenden- und Schülerzahlen wird das aber immer schwieriger. Laut Statistischem Bundesamt wird es bis 2025 etwa ein Fünftel weniger Schülerinnen und Schüler als heute in Baden-Württemberg geben. Immer mehr Schüler gehen auf das Gymnasium. „Zukünftig werden uns rund 400 Auszubildende im Jahr fehlen. Diese Zahl muss man erst einmal kompensieren können. Studienabbrechern die Karrieremöglichkeiten der dualen Ausbildung näherzubringen, ist ein entscheidender Schritt für uns, um dem zukünftigen Fachkräftemangel zu begegnen“, so Thomas Albiez. Die IHK-Bildungsberater informieren die Unternehmen vor Ort durch persönliche Besuche und die Studenten über freie Ausbildungsplätze.

Ausbildungsstart ist im September 2014. Bei der Ausbildungsplatzsuche werden alle Interessentinnen und Interessenten unterstützt.

Ansprechpartner in der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule ist Hartwig Hils.
Tel. 07461-9262800  |  E-Mail: spurwechsel@steinbeisschule.de

Ansprechpartner im Hochschulcampus Tuttlingen ist Prof. Dr.-Ing. Peter Anders.
Tel: 07461-15026600  |  E-Mail: spurwechsel@hs-furtwangen.de
 
Bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg steht IHK-Bildungsberater Alexander Fritz,
Tel.: 07721 922-132  |  E-Mail: fritz@vs.ihk.de
zur Verfügung.


 
Text und Bilder : Sarah Honold
   
Nov. 2014 | Der Konstanzer Landtagsabgeordnete und
Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag Siegfried Lehmann
informierte sich über das Tuttlinger Projekt „Spurwechsel“

(von links nach rechts):
Victoria Reineck (Studienberatung Campus Furtwangen), Maria Furtwängler (IHK), Prof. Peter Anders (Gründungsdekan Hochschulcampus Tuttlingen), Hartwig Hils (Schulleiter), Siegfried Lehmann (MdL), Alexander Efinger, Heidrun Hog-Heidel (Kreisvorstand der Grünen)

Der Konstanzer Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Bildungsausschusses im Landtag Siegfried Lehmann informierte sich über das Tuttlinger Projekt „Spurwechsel“ an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen bei Schulleiter Hartwig Hils, Prof. Dr.-Ing. Peter Anders, Gründungsdekan des Hochschulcampus Tuttlingen und Maria Furtwängler von der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Der Landtagsabgeordnete Siegried Lehmann war sichtlich angetan vom Projekt Spurwechsel, das praktisch orientiert den Spurwechslern eine attraktive Perspektive und Karrieremöglichkeit auf der Grundlage einer komprimierten dualen Berufsausbildung in Kombination mit einer maßgeschneiderten Technikerausbildung bietet. „Dieses Projekt ist ein wunderbares Angebot an junge Menschen, die ihre Potenziale kennen und einen neuen Weg gehen wollen. Es wäre wünschenswert, dass dieses Angebot flächendeckend in Baden-Württemberg umgesetzt werden könnte!“


 
Text und Bilder : M. Becker
  zurück       nach oben