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Die Berufsschullehrer
Wolfgang Immer (rechts)
und Axel Hauser (links) haben zusammen mit der Verkehrpolizei Tuttlingen
(im Bild Walter Flum, 2. v. links) insgesamt über 400 Schüler in einer
Verkehrserziehungs- woche über Gefahren im Straßenverkehr aufgeklärt. |
Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule
Tuttlingen und die Fritz-Erler-Schule führten - wie jedes Jahr - zusammen
mit der Verkehrspolizei Tuttlingen eine Woche durch, bei der Schülerinnen
und Schülern beider Schulen für die Gefahren im Autoverkehr sensibilisiert
werden sollten.
Die traurige Tatsache, dass die Hälfte
der 18-25-jährigen, die in diesem Alter ums Leben kommen, durch einen Verkehrsunfall
sterben, ist Anlass genug, möglichst vielen jungen Leuten die Teilnahme
zu ermöglichen.
Den beiden Referenten der Verkehrspolizei
Tuttlingen, Walter Flum und Rainer Großmann, gelang es überzeugend mit
ihrer Praxis und ihrem Fachwissen die angehenden Autofahrer doch zum Nachdenken
zu bringen.
Kopf und Hand wurden angesprochen. Im ersten
Teil wurden die Teilnehmer daran erinnert, dass es vor allem die überhöhte
Geschwindigkeit, die Wirkung von Alkohol und die Ablenkung durch Musik
und Mitfahrer sind, die eine bei guter Laune begonnene Fahrt zu einer tragischen
Katastrophe werden lassen. Nicht umsonst geschehen 25% der Unfälle
junger Leute Freitag und Samstag Nacht zwischen 22.00 und 04.00 Uhr, also
nach oder zwischen Discobesuchen oder ähnlichem.
Mit zum Teil schockierenden Bildern ermutigten
die Verkehrspolizisten auch die meist weiblichen Beifahrerinnen, gegebenenfalls
Konsequenzen zu ziehen und aus der Ge-fahrgemeinschaft auszusteigen, wenn
sie merken, dass der Fahrer eigentlich nicht mehr in der Lage ist, das
Auto zu steuern.
Im zweiten Teil durften die Jugendlichen
in den Fahrsimulator steigen. Dort bekamen sie ein Gespür dafür, wie sich
das anfühlt, über ein rasendes Auto die Kontrolle zu verlieren, wie schnell
man den Abstand zum entgegenkommenden Auto beim Überholmanöver unterschätzt
hat und dass man ziemlich schnell überfordert ist, wenn man mit wenig Erfahrung
und einem ordentlichen Schuss Alkohol ein Auto aus dem Schleudern wieder
in die Gerade bringen soll.
Schulleiterin Ursula Graf (Fritz-Erler-Schule)
und Schulleiter Dr. Jürgen Schröder (Steinbeisschule) sind sich einig,
dass sich der Aufwand für diese Veranstaltung schon mehrfach gelohnt hat,
wenn man dadurch auch nur einen Unfall verhindern kann. |