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In einer neuen
TGplus-Klasse werden die Schüler ab dem kommenden Schuljahr im Technischen
Gymnasium ganztägig individuell gefördert.
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Das
TG plus, eine bedeutende Neuerung im Technischen Gymnasium der
Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, soll mit dem kommenden Schuljahr in der
Eingangsklasse seine Arbeit aufnehmen. Die Schüler, die sich in einem der drei
Profile Technik, Informationstechnik oder Technik und Management für diesen
besonderen Weg zum Abitur entscheiden, erleben eine neue Form von Schule mit
Unterricht, betreuter Lernzeit und individueller Förderung.
So
sind die Schüler von Montag bis Donnerstag von 07.30 bis 16.40 Uhr (Freitag von
07.30 bis 15.00 Uhr) an der Schule präsent. In dieser Zeit besuchen sie neben
dem regulären Unterricht auch sogenannte betreute Lernzeiten. Das sind Zeiten
in ihrem eigens reservierten und eingerichteten Klassenzimmer, in denen Lehrer
der Steinbeisschule sie in ihrem persönlichen Studium betreuen und ihnen zur
Seite stehen. Der Unterricht und das persönliche Studium werden dafür enger
miteinander verzahnt, als das bisher üblich ist. Das bedeutet für den
Unterricht, dass er mehr noch als bisher geprägt ist von Methoden, die das
Lernen zu einem selbst gesteuerten Prozess machen, in dem sich die Schüler den
Lernstoff aktiv aneignen. Darüber hinaus soll der individuellen Förderung der
einzelnen Schüler ein weit größerer Raum gegeben werden.
Damit
dies gelingen kann, bereiten sich die Lehrer intensiv darauf vor. Zum einen
kooperieren sie eng mit der Tuttlinger Hochschule, damit die Schüler gut auf
das Studium vorbereitet werden und dort kein böses Erwachen erleben. Zum
anderen bilden sie sich fort in kooperativen Lernmethoden, in denen das eigenständige
und das gemeinschaftliche aktive Lernen gefördert und gefordert werden. Dazu
engagierte die Schule den Weingartener Professor Diethelm Wahl, der
die Steinbeislehrer speziell in kooperativen Lehr- und Lernformen
fortbildet.
In
diesen Tagen ist manches in Bewegung an der Steinbeisschule, denn die
Erwartungen sind hoch: Mehr Effizienz und noch bessere Ergebnisse im Abitur,
mehr Eigenständigkeit der Studienanfänger und von daher auch weniger
Studienabbrecher, mehr persönliche Identifikation der Schüler mit „ihrer“
Schule als dem Ort, an dem sie sowieso schon einen großen Teil ihrer Zeit
verbringen und weniger Reibungsverluste durch belastende Beziehungen
untereinander, nicht zuletzt auch höhere Kompetenz der Schüler im persönlichen
Zeitmanagement. „Hinter dem TG plus-Projekt stehen engagierte Lehrerinnen und
Lehrer, die die Schüler im Lebensraum Schule ganzheitlich fordern und fördern
wollen, um die Studierfähigkeit zu optimieren und die angehenden Abiturienten für
das lebenslange Lernen fit zu machen“, so Schulleiter Hartwig Hils.
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