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2005
: Vierzehn Schüler der Gabor Denes Schule aus Debrecen besuchten
die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule
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Schulleiter Dr. Jürgen Schröder
( links ), Oberstudienrat Gerald Grüll ( rechts )
und Schüler des Technischen
Gymnasiums
mit ihren ungarischen Mitschülern
aus Debrecen informierten
sich bei
Landrat Guido Wolf ( 2.v.l.
) über die
Aufgaben des Landkreises
und die Wirtschaft
in der Region Tuttlingen. |
Vierzehn Schüler der Gabor Denes Schule aus
Debrecen besuchten die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule.
Mit dem Zug bewerkstelligten sie dieses
Jahr die ca. 1250 km von Debrecen nach Tuttlingen, um Land und Leute kennen
zu lernen, Freundschaften zu schließen und Erfahrungen in der beruflichen
Bildung auszutauschen. Dieses Programm eines regelmäßig wechselnden Besuchs
mit Schülern des Technischen Gymnasiums lief nun bereits zum 13. Mal.
Während des einwöchigen Aufenthaltes wurden
die Schüler von den beiden Lehrern Lajos Szabó und Gabor Palchuber begleitet.
Unter der Leitung des Steinbeis-Lehrers Gerald Grüll besuchten die Gäste
unter anderem Donaueschingen, die Donau- und Aachquelle, Freiburg und Konstanz.
Über die Medizintechnik konnten sich die
ungarischen Gäste bei der Tuttlinger Firma HEBU informieren.
Wichtige Programmpunkte waren außerdem
Einladungen bei Landrat Guido Wolf und beim Ersten Bürgermeister der Stadt
Tuttlingen, Hermann Wolf. Hierbei konnten sich die ungarischen Schüler
über die vielfältigen Aufgaben der Stadt bzw. des Landkreises Tuttlingen
informieren.
Für die ungarischen Schüler war diese Fahrt,
bei der sie erstmals ihre Fremdsprachenkenntnisse – Deutsch bzw. Englisch
– anwenden konnten, ein beeindruckendes Erlebnis.
Schulleiter Dr. Jürgen Schröder dankte
zum Abschluss Oberstudienrat Gerald Grüll für die optimale Organisation,
den Gymnasiasten des Technischen Gymnasiums und deren Eltern, bei denen
die ungarischen Schüler untergebracht waren, für die Gastfreundschaft.
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2005
: Bereits zum zwölften Mal in Ungarn
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Gymnasiasten der Steinbeis-Schule
beim Abschiedsfest in Debrecen
zusammen mit Schülern der
ungarischen Partnerschule Gabor Dénes
Im Rahmen der Schulpartnerschaft besuchten
17 Schüler/-innen des Technischen Gymnasiums an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule
Tuttlingen die Gabor Dénes Schule in Debrecen.
Die Schüler/-innen der 11., 12. und 13.
Klasse, begleitet von ihren Lehrern Gerald Grüll und Uwe Luz, reisten im
Rahmen des mittlerweile zum zwölften Mal stattfindenden gegenseitigen Schüleraustauschs
nach Ostungarn.
Fernab vom Tourismus Westungarns konnten
sich die Teilnehmer dieses Austauschprogramms über Land und Leute sowie
die Lebensqualität der zweitgrößten Stadt Ungarns informieren, Freundschaften
schließen und Erfahrungen über schulische und berufliche Bildung austauschen.
Während des einwöchigen Aufenthalts wurden neben der Schule die Firma Medicor
besichtigt. Ausflüge führten u.a. in die Hortobágy Puzsta und nach Eger.
In den Familien der Debrecener Schüler
wurden die Steinbeis-Schüler mit überschwenglicher Gastfreundschaft aufgenommen.
Die Kommunikation klappte entweder auf Deutsch oder Englisch, der ersten
Fremdsprache an den ungarischen Schulen.
Im nächsten Jahr werden wieder Schüler
der Gabor Dénes Schule zu einem Gegenbesuch nach Tuttlingen fahren.
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2008 : Technik
und Sauberkeit beeindrucken ungarische Schüler
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RIETHEIM/TUTTLINGEN (pm) Faszinierende
Technik haben Schüler der Tuttlinger Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und
ihre ungarischen Austauschschüler aus Debrecen bei Werma Signaltechnik
in Rietheim erlebt. Die beiden Schulen pflegen bereits seit Jahren Begegnungen.
Hautnahe Einblicke erhielten die 18 Schüler
von Werma-Fertigungsleiter Erich Martin. Zusammen mit den Begleitlehrern
Gerald Grüll und Gabor Palchuber verfolgten die Technik-Schüler, wie ein
Signalgerät vom Kleinteil bis zum fertigen Produkt entsteht, das selbst
in die Hand nehmen konnten.
"Was passiert, wenn man mehr als fünf
Lichtelemente kombiniert?" wollte ein Schüler wissen. Begeistert experimentierten
die zukünftigen Ingenieure und Techniker mit den Hupen, Blink- und Blitzlichtern
von Werma. Sie nahmen die Produkte auseinander, testeten, schalteten ein
und aus, hielten sich die Ohren zu und stellten wissbegierige Fragen.
"Die würd' ich mitnehmen", sagte ein Steinbeis-Schüler
und schaute fast verliebt auf eine edel anmutende Signalleuchte aus Stahl.
"Die hat auch einen Designpreis gewonnen", entgegnete Marketingassistentin
Cornelia Lüth nicht ohne Stolz.
Ein anderer wollte wissen: "Kann man die
auch in den Garten stellen?" Lachend bejahte Lüth: "Unsere Produkte kann
man fast überall einsetzen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt!
Man muss sie nur selber anschließen."
"Voll psycho!", entfuhr es einem Steinbeis-Schüler,
als er eine auffällig leuchtende Signalleuchte sah. Das Licht flackerte
und blitzte unregelmäßig und erregte höchste Aufmerksamkeit. Mit der neu
entwickelten Technologie verspricht sich das Unternehmen eine Revolutionierung
der Signaltechnik, erläuterte Lüth. Das Produkt mit "elektronisch verbesserter
Sichtbarkeit" (EVS) sei gerade erst in Hannover der Weltöffentlichkeit
vorgestellt worden.

"Bei dem Austausch der ungarischen und
deutschen Schüler geht es in erster Linie um Völkerverständigung, nicht
um Sprachaustausch. Ungarisch ist für die Deutschen einfach zu schwierig",
meinte lachend Gerald Grüll, Technologie- und Sportlehrer der Steinbeis-Schule.
Seit Jahren Schüleraustausch
Ähnlich sah es sein ungarischer Kollege
Palchuber: "Die Schüler sehen für zehn Tage, wie deutsche Familien leben.
Für die Deutschen ist das beim Gegenbesuch in Ungarn auch sehr spannend."
So schilderte der 17-jährige Ungar Joszef
seinen stärksten Eindruck: "Deutschland ist sehr sauber." Zustimmend nickten
seine ungarischen Klassenkameraden.
Schüleraustausche der Tuttlinger Ferdinand-von-Steinbeis-Schule
mit den ungarischen Schülern der Gábor- Dénes-Elektrotechnik-Schule aus
Debrecen haben in der Vergangenheit regelmäßig stattgefunden.
Debrecen ist die zweitgrößte Stadt Ungarns.
Text und Bilder
: H.Hils und Grüll , Lehrer