Schulpartnerschaft zwischen Debrecen / Ungarn 
und der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule

Presseartikel über
den Schüleraustausch :
 2002    in Tuttlingen
 2003    in Debrecen
 2005    in Tuttlingen
 2005    in Debrecen
 2008    in Tuttlingen


2002 : Im Sommer besuchten ungarische Schüler ihre Schülerpartner in Tuttlingen.
Gäste aus Ungarn, Landrat Volle
Bild von links:
Elektrotechnik-Lehrer Lajos Szabó, Landrat Hans Volle,  Deutschlehrerin Agnes Aranyi und Steinbeis-Lehrer Gerald Grüll zusammen mit den ungarischen Schülern.
16 Schüler der Berufsfachschule für Elektrotechnik aus dem ungarischen Debrecen besuchten  zusammen mit dem Elektrotechnik-Lehrer Lajos Szabó und der Deutschlehrerin Agnes Aranyi die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, die mit der ungarischen Partnerschule seit 11 Jahren eine rege Schulpartnerschaft pflegt. 

Die ungarischen Gäste sind angereist, um sich über die Region Tuttlingen und die hiesigen Menschen zu informieren, Freundschaften zu schließen und Erfahrungen in der beruflichen Ausbildung auszutauschen.
Untergebracht waren die ungarischen Schüler in Familien der Tuttlinger Schüler, die dann im kommenden Schuljahr zum Gegenbesuch nach Debrecen fahren werden. 

Steinbeis-Lehrer Gerald Grüll, der Organisator der Schulpartnerschaft, wurde zusammen mit seinen ungarischen Gäste auch von Landrat Hans Volle zu einem Gespräch und einem Mittagessen ins Landratsamt eingeladen. 


2003 : TG Schüler zu Gast in Debrecen
Schüler des Technischen Gymnasiums Tuttlingen mit ihren Gastgebern in Debrecen
Schülerpartner in Ungarn
Im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen  und der Gábor Dénes Schule Debrecen besuchten 12 Schüler des Technischen Gymnasiums mit ihren Begleitern die ostungarische Metropole am Rande der Hortobágy Puszta.

Seit 1992 organisieren die beiden Schulen unter Federführung der Lehrer Walter Kohler, Gerald Grüll -unterstützt von etlichen weiteren Kollegen bzw. von Frau Agnes Aranyi aus Debrecen -für interessierte Schüler eine Begegnungsmöglichkeit jenseits gewöhnlicher Tourismusangebote. Die Teilnehmer erlangten tiefe Einblicke in das wirkliche Leben eines vor den Toren der EU stehenden Landes und das Zusammenleben in ungarischen Familien.
Während des zum 12. Mal stattfindenden Austausches wurde neben Budapest,  Debrecen und der dortigen Schule, die Firma Medicor, das größte Höhlensystems Europas in Aggtelek, die Hortobágy Puszta und vieles mehr besichtigt.

In den Familien der Debrecener Schüler wurden die Steinbeis Schüler mit überschwenglicher Gastfreundschaft aufgenommen. Die Kommunikation klappte ganz gut entweder auf Deutsch oder auf Englisch, der ersten Fremdsprache an ungarischen Schulen, zur Not auch mit Händen und Füßen.
„ Mit etwas gutem Willen klappt eine Art Völkerverständigung. Dies ist zweifelsohne sehr wichtig, zumal sich zeitgleich irgendwo auf der Welt Leute gegenseitig die Köpfe 
einschlagen “, so Lehrer Gerald Grüll.


2005 : Vierzehn Schüler der Gabor Denes Schule aus Debrecen besuchten die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule
Schulleiter Dr. Jürgen Schröder ( links ), Oberstudienrat Gerald Grüll ( rechts ) 
und Schüler des Technischen Gymnasiums
mit ihren ungarischen Mitschülern
aus Debrecen informierten sich bei
Landrat Guido Wolf ( 2.v.l. ) über die 
Aufgaben des Landkreises und die Wirtschaft 
in der Region Tuttlingen.
Vierzehn Schüler der Gabor Denes Schule aus Debrecen besuchten die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule.

Mit dem Zug bewerkstelligten sie dieses Jahr die ca. 1250 km von Debrecen nach Tuttlingen, um Land und Leute kennen zu lernen, Freundschaften zu schließen und Erfahrungen in der beruflichen Bildung auszutauschen. Dieses Programm eines regelmäßig wechselnden Besuchs mit Schülern des Technischen Gymnasiums lief nun bereits zum 13. Mal. 

Während des einwöchigen Aufenthaltes wurden die Schüler von den beiden Lehrern Lajos Szabó und Gabor Palchuber begleitet. Unter der Leitung des Steinbeis-Lehrers Gerald Grüll besuchten die Gäste unter anderem Donaueschingen, die Donau- und Aachquelle, Freiburg und Konstanz. 
Über die Medizintechnik konnten sich die ungarischen Gäste bei der Tuttlinger Firma HEBU informieren. 
Wichtige Programmpunkte waren außerdem Einladungen bei Landrat Guido Wolf und beim Ersten Bürgermeister der Stadt Tuttlingen, Hermann Wolf. Hierbei konnten sich die ungarischen Schüler über die vielfältigen Aufgaben der Stadt bzw. des Landkreises Tuttlingen informieren. 

Für die ungarischen Schüler war diese Fahrt, bei der sie erstmals ihre Fremdsprachenkenntnisse – Deutsch bzw. Englisch – anwenden konnten, ein beeindruckendes Erlebnis.

Schulleiter Dr. Jürgen Schröder dankte zum Abschluss Oberstudienrat Gerald Grüll für die optimale Organisation, den Gymnasiasten des Technischen Gymnasiums und deren Eltern, bei denen die ungarischen Schüler untergebracht waren, für die Gastfreundschaft. 


2005 : Bereits zum zwölften Mal in Ungarn


Gymnasiasten der Steinbeis-Schule beim Abschiedsfest in Debrecen 
zusammen mit Schülern der ungarischen Partnerschule Gabor Dénes

Im Rahmen der Schulpartnerschaft besuchten 17 Schüler/-innen des Technischen Gymnasiums an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Tuttlingen die Gabor Dénes Schule in Debrecen.

Die Schüler/-innen der 11., 12. und 13. Klasse, begleitet von ihren Lehrern Gerald Grüll und Uwe Luz, reisten im Rahmen des mittlerweile zum zwölften Mal stattfindenden gegenseitigen Schüleraustauschs nach Ostungarn.

Fernab vom Tourismus Westungarns konnten sich die Teilnehmer dieses Austauschprogramms über Land und Leute sowie die Lebensqualität der zweitgrößten Stadt Ungarns informieren, Freundschaften schließen und Erfahrungen über schulische und berufliche Bildung austauschen. Während des einwöchigen Aufenthalts wurden neben der Schule die Firma Medicor besichtigt. Ausflüge führten u.a. in die Hortobágy Puzsta und nach Eger.

In den Familien der Debrecener Schüler wurden die Steinbeis-Schüler mit überschwenglicher Gastfreundschaft aufgenommen. Die Kommunikation klappte entweder auf Deutsch oder Englisch, der ersten Fremdsprache an den ungarischen Schulen.
Im nächsten Jahr werden wieder Schüler der Gabor Dénes Schule zu einem Gegenbesuch nach Tuttlingen fahren.


2008 :  Technik und Sauberkeit beeindrucken ungarische Schüler

RIETHEIM/TUTTLINGEN (pm) Faszinierende Technik haben Schüler der Tuttlinger Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und ihre ungarischen Austauschschüler aus Debrecen bei Werma Signaltechnik in Rietheim erlebt. Die beiden Schulen pflegen bereits seit Jahren Begegnungen.
Hautnahe Einblicke erhielten die 18 Schüler von Werma-Fertigungsleiter Erich Martin. Zusammen mit den Begleitlehrern Gerald Grüll und Gabor Palchuber verfolgten die Technik-Schüler, wie ein Signalgerät vom Kleinteil bis zum fertigen Produkt entsteht, das selbst in die Hand nehmen konnten.
"Was passiert, wenn man mehr als fünf Lichtelemente kombiniert?" wollte ein Schüler wissen. Begeistert experimentierten die zukünftigen Ingenieure und Techniker mit den Hupen, Blink- und Blitzlichtern von Werma. Sie nahmen die Produkte auseinander, testeten, schalteten ein und aus, hielten sich die Ohren zu und stellten wissbegierige Fragen.
"Die würd' ich mitnehmen", sagte ein Steinbeis-Schüler und schaute fast verliebt auf eine edel anmutende Signalleuchte aus Stahl. "Die hat auch einen Designpreis gewonnen", entgegnete Marketingassistentin Cornelia Lüth nicht ohne Stolz.
Ein anderer wollte wissen: "Kann man die auch in den Garten stellen?" Lachend bejahte Lüth: "Unsere Produkte kann man fast überall einsetzen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Man muss sie nur selber anschließen."
"Voll psycho!", entfuhr es einem Steinbeis-Schüler, als er eine auffällig leuchtende Signalleuchte sah. Das Licht flackerte und blitzte unregelmäßig und erregte höchste Aufmerksamkeit. Mit der neu entwickelten Technologie verspricht sich das Unternehmen eine Revolutionierung der Signaltechnik, erläuterte Lüth. Das Produkt mit "elektronisch verbesserter Sichtbarkeit" (EVS) sei gerade erst in Hannover der Weltöffentlichkeit vorgestellt worden.

"Bei dem Austausch der ungarischen und deutschen Schüler geht es in erster Linie um Völkerverständigung, nicht um Sprachaustausch. Ungarisch ist für die Deutschen einfach zu schwierig", meinte lachend Gerald Grüll, Technologie- und Sportlehrer der Steinbeis-Schule.
Seit Jahren Schüleraustausch
Ähnlich sah es sein ungarischer Kollege Palchuber: "Die Schüler sehen für zehn Tage, wie deutsche Familien leben. Für die Deutschen ist das beim Gegenbesuch in Ungarn auch sehr spannend."
So schilderte der 17-jährige Ungar Joszef seinen stärksten Eindruck: "Deutschland ist sehr sauber." Zustimmend nickten seine ungarischen Klassenkameraden.
Schüleraustausche der Tuttlinger Ferdinand-von-Steinbeis-Schule mit den ungarischen Schülern der Gábor- Dénes-Elektrotechnik-Schule aus Debrecen haben in der Vergangenheit regelmäßig stattgefunden.
Debrecen ist die zweitgrößte Stadt Ungarns.
 

 

Text und Bilder : H.Hils und Grüll , Lehrer
© Gewerbliche Schulen Tuttlingen